Die Geschichte der Fotografie

Die Geschichte der Fotografie wurde von zwei Ereignissen geprägt. Die erste Fotografie wurde im Jahre 1816 angefertigt. Dabei wurden Bilder auf Chlorsilberpapier festgehalten. Der Nachteil lag hier eindeutig in der langen Belichtungszeit, die durchaus bis zu acht Stunden betragen konnte. Zudem waren die Bilder nicht lichtbeständig, was ein schnelles Verblassen der Bilder zur Folge hatte.

Im Jahre 1837 erfolgte der nächste Durchbruch in der Fotografie. Die Bilder wurden zusätzlich mit einer Kochsalzlösung fixiert. Das Verfahren wurde damals nach Ihrem Entdecker, Louis Daguerre, entsprechend Daguerreotypie bezeichnet. Im Gegensatz zu 1816 betrug die Belichtungszeit nur noch wenige Minuten.

Heute wird in der Fotografie zwischen Analog- und Digitalfotografie unterschieden. Bei der Digitalfotografie werden sowohl die Belichtungszeit als auch der Fokus festgelegt. Bei der Fokusfestlegung entscheidet die Kamera, welchen Teil des Bildes scharf dargestellt wird. Dabei geht es zum einen um die Entfernung zum Objekt und zum anderen, ob es sich beim Objekt um ein ruhendes oder sich bewegendes Objekt handelt. Bei der Aufnahme des Bildes öffnet sich für die Dauer der festgelegten Belichtungszeit die Blende der Kamera. Das Licht fällt durch das Objektiv auf einen Bildsensor. Besonders praktisch ist für Digitalfotografen, dass Sie ihre Fotos einfach verkaufen können – direkt über das Internet, ohne große Umstände. Dies ist mit analogen Fotos natürlich nicht möglich.

Je nach Einstellungen muss das Licht verschiedene Filter passieren, ehe es auf den Bildsensor trifft. Unterschiede in der Bildqualität machen sich bereits an dieser Stelle bemerkbar. Die Bildqualität ist abhängig vom verwendeten Objektiv und vom Bildsensor. Nach der Belichtung liegen lediglich Rohdaten vor. Bevor das Bild angezeigt werden kann, müssen verschiedene kamerainterne Bearbeitungsschritte durchgeführt werden. Fantastische Beispiele für gelungene Fotos finden Sie hier.

Neben Einstellung bezüglich Kontrast, Sättigung und Weißabgleich müssen die Rot-, Grün- und Blauanteile des Bildes berechnet werden. Nach diesen Bearbeitungsschritten wird das Bild entsprechend der gewählten Auflösung angepasst und die Farbanteile auf acht Bit reduziert. Das Bild wird im JPEG-Format auf dem Speichermedium der Kamera abgelegt. Bei der Farbreduzierung sprechen Fotografen oft von einer Komprimierung. Diese ist für das JPEG-Format stets verlustbehaftet. Eine verlustfreie Komprimierung wird zum Beispiel durch das TIFF-Format erreicht.